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ursula blickle videoarchiv

Museumsplatz 1, A-1070 Wien

Eine Kooperation der Ursula Blickle Stiftung, der Kunsthalle Wien und der Universität für angewandte Kunst Wien


ursula blickle videoarchiv
Die Kunst des Sehens: Forschen – Lehren – Lernen

Das ursula blickle videoarchiv, eine Kooperation zwischen Ursula Blickle Stiftung,
Universität für angewandte Kunst Wien und Kunsthalle Wien, wurde im März 2007 eröffnet. Das Archiv versteht sich als Modell zur Förderung und Sichtbarmachung von zeitgenössischer Videokunst: ein lebendiger, stetig anwachsender Film-Bestand für StudentInnen, KunsthistorikerInnen und ein interessiertes Publikum, das Recherche und Forschungsarbeit mit dem Medium Video ermöglicht.
State-of-the-Art-Technologie an bequemen Monitorsichtungsplätzen erlaubt den BenutzerInnen eine umfassende Recherche in der Datenbank sowie den unmittelbaren Zugriff auf rund 2.500 Videos von ca. 900 nationalen und internationalen KünstlerInnen, die in voller Länge gesichtet werden können.

Diese Verbindung von privatem Engagement, Universität und Ausstellungshaus ist europaweit einzigartig und soll neue Möglichkeiten der institutionellen Kooperation vorführen.

Das ursula blickle videoarchiv befindet sich an zwei Standorten der Kooperationspartner: In der Kunsthalle Wien gibt es fünf Touchscreens im Foyer sowie sechs Sichtungsstationen im Untergeschoß mit Flachbildschirmen, Tastatur und Maus, die direkt mit der Datenbank verbunden sind.
An der Universität für angewandte Kunst Wien stehen zwei Sichtungsstationen in der Bibliothek zur Verfügung. Das Archiv ist zu den Öffnungszeiten der jeweiligen Institutionen kostenfrei zugänglich. Die Kunstvideos sind aus Copyrightgründen nicht online, sondern ausschließlich vor Ort verfügbar.
Über die Homepage besteht jedoch die Möglichkeit, in der Datenbank nach KünstlerInnen und Titeln zu suchen: www.ursulablicklevideoarchiv.com

2.500 Videos
u. v. a. sind vertreten:
Lida Abdul, Martin Arnold, Veronique Aubouy, Miriam Bajtala, Ellen Cantor, Illya Chichkan, Sunah Choi, Adriana Czernin, Carola Dertnig, Paul Divjak, Nathalie Djurberg, Johanna Domke, Thomas Draschan, Christian Eisenberger, Angus Fairhurst, Harun Farocki, Tina Frank, Rainer Ganahl, Aldo Giannotti, Eva Grubinger, Marlene Haring, Richard Hoek, Timothy Hutchings, Nicolas Jasmin, Anna Jermolaewa, Susanne Jirkuff, Isaac Julien, Jesper Just, William Kentridge, Peter Kogler, Michal Kosakowski, Dariusz Kowalski, Richard Kriesche, Ruy Krygier, Gerda Lampalzer, Zilla Leutenegger, Kim Longinitto, Marko Lulic, Anja Manfredi, Muntean & Rosenblum, Mara Mattuschka, Bjørn Melhus, Tracy Moffatt, Victorine Müller, Takeshi Murata, Hans Op de Beeck, Elodie Pong, Lisl Ponger, Mark Raidpere, Gerwald Rockenschaub, Constanze Ruhm, Larissa Sansour, Markus Schinwald, Eske Schlüters, Ene-Liis Semper, Hubert Sielecki, Katharina Sieverding, Imogen Stidworthy, Esther Stocker, Erwin Wurm, Heimo Zobernig

Die Kunstvideos sind ausschließlich vor Ort einzusehen.

ursula blickle videopreis
Einmal im Jahr wird der ursula blickle videopreis für eine künstlerische Arbeit eines/r Studierenden der Universität für angewandte Kunst Wien vergeben.
Die Jury besteht aus VertreterInnen der Kooperationspartner des ursula blickle videoarchivs: Ursula Blickle (Ursula Blickle Stiftung), Gerald Matt/Angela Stief (Kunsthalle Wien) und Gerald Bast (Universität für angewandte Kunst Wien).

Bisherige PreisträgerInnen: Patrick Topitschnig, Robert Mathy, Eva Chytilek (2008), Oliver Laric, Lea Titz (2007), Nina Rike Springer, Bernhard Hetzenauer (2006), Lisa Truttman (2005).

"video des monats"
Die seit Dezember 2004 existierende Programmschiene „video des monats“ zeigt in der ursula blickle videolounge monatlich wechselnd ein oder mehrere Videos eines Künstlers/einer Künstlerin oder kuratierte Videokompilationen auf Großleinwand. Dafür konnten in den letzten zwei Jahren KuratorInnen wie Klaus Biesenbach, Gianni Jetzer, Catherine David oder Nicolaus Schafhausen gewonnen werden. Gezeigt wurden künstlerische Positionen von Lida Abdul, Fikret Atay, Guy Ben-Ner, Chen Chieh-jen, Illya Chichkan, Thomas Draschan, Brian Eno, Sylvie Fleury, Isaac Julien, Jesper Just, Hassan Khan, Zilla Leutenegger, Ulrike Ottinger, Magnus Wallin u. a.

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